gemacht: Konzert-Monat September könnte man fast sagen. Wobei ich die beiden Konzerte direkt in der ersten September-Woche „abgerockt“ habe. Für beide haben wir die Karten bereits im letzten Jahr gekauft. Also ohne einen blassen Schimmer davon zu haben, dass ich bei beiden ziemlich dickbäuchig sein würde. Die erste Hochrechnung nach dem positiven Schwangerschaftstest ergab auch, dass ich dann im siebten Monat schon ordentlich was tragen dürfte. Aber für mich stand fest, die Konzerte werden für mich auf keinen Fall ausfallen. Denn eines der beiden Konzerte sollte auch das erste für den kleinen Schweden sein. Er liebt die „Fantastischen Vier“ und hört deren Alben rauf und runter. Und als die Band im letzten Jahr bekannt gab, ein Konzert in Dresden in der Jungen Garde zu geben, wusste ich sofort, dass ich da mit ihm hin möchte. Die junge Garde ist einfach ein perfekter Ort für ein erstes Konzert, denn sie ist nicht so groß und durch die Bankreihen auch nicht so eng. Man hat eigentlich auch von überall einen guten Blick auf die Bühne. Und bis dass Konzert heran sein würde, würde der Schwede auch sechs Jahre alt sein. Kinder dürfen nämlich erst ab sechs Jahren in Begleitung von Eltern zu einem Konzert. Somit saß ich schon vor Beginn des Vorverkaufs in den Startlöchern um bloß nicht den Verkaufsstart zu verpassen.

Das zweite Konzert führte uns nur wenige Tage später wieder in die junge Garde, aber dieses Mal wartete ein Kontrast-Programm auf uns. Mit „AnnenMayKantereit“ besuchten wir eine Band, deren Fans gefühlt nur halb so alt sind wie wir und das Kreischpotenzial war auch ziemlich hoch. Jaja, der schöne junge Sänger hat es den Mädels eben angetan.

Die Fantastischen Vier – Familienkonzert

Bei den Fantas fühlte ich mich unter meines Gleichen, man könnte sogar behaupten fast etwas jung. Das Publikum war sehr gemischt und es waren viele Familien da. Der Schwede dürfte aber definitv einer der Jüngsten gewesen sein. Dazu fällt mir noch ein, dass wir in der Schlange beim Anstehen plötzlich ziemlich ins Schwitzen gekommen sind, denn am Veranstaltungsort stand ein Schild, worauf geschrieben stand, dass Kinder erst mit acht Jahren Zutritt zum Gelände bekommen. Ich checkte leicht nervös noch einmal die Bestimmungen bei Eventim, worüber ich die Tickets gekauft hatte, und fand wieder die Information mit sechs Jahren. Nun war guter Rat teuer. Sollten wir dem Schweden einreden, dass er schwindelt und sich zwei Jahre älter schummelt? Wir haben es zumindest versucht, aber ratet mal, wer beim Einlass nach dem Alter gefragt wurde und nicht lügen konnte? Ganz genau, er hat die Wahrheit gesagt und es war kein Problem, wir durften rein und ich war ich so stolz dass er ehrlich war.


Das Konzert selbst war gewohnt „fantastisch“. Obwohl es schade war, dass am Anfang viele meiner Lieblingsstücke nur angerissen worden.  Für den Schweden dagegen war das Konzert ein echtes Highlight. Ich sah ihm an, wieviele Eindrücke er verarbeiten musste und das bei zunehmender Müdigkeit. Denn das Konzert begann erst um 20:30 Uhr und es war auch bereits dunkel. Obwohl er eigentlich ausgeruht war, sah man, wie müde er war. Er wollte aber um jeden Preis nichts verpassen und starrte gebannt auf die Bühne. Natürlich versuchte er auch die typischen Bewegungen mitzumachen, aber es wirkte alles noch sehr mechanisch. Aber das wird beim nächsten Mal sicher schon besser. Klar ist auf jeden Fall, es war für ihn ein unvergesslicher Abend.

AnnenMayKantereit – Pärchenkonzert

Nur vier Tage später hieß es erneut, auf zur“jungen Garde“. Dieses Mal ging es zu den Jungs von AnnenMayKantereit. Ein krasses Gegenprogramm zu den Fantas. Die Bühne war recht unspektakulär aufgebaut, dafür aber führten eine Menge bunter Lichterketten von der Bühne aus über die Köpfe des Publikums hinweg. Es versprach also irgendwie romantisch zu werden. Anhand der kreischenden Mädchenmenge war allerdings nicht sofort auszumachen, wieviele Pärchen wirklich vor Ort sind. Um uns, auch Pärchen, waren zumindest einige. Und ja, wenn wir das so altersmäßg überschlagen wollen, dann muss man sagen, gehörte ich mit dem Mann eher zur älteren Generation. Dazu waren wir beide wenig textsicher, denn das Album haben wir uns gespart. Uns gefielen lediglich die Dauerbrenner, die man von AMK kannte. Für mich waren aber auch die übrigen Lieder und vor allem die großartige Unterhaltung des Sängers großartig. Wenn man bedenkt, dass die Jungs aus Köln noch recht jung sind, und auch noch gar nicht so lang im Geschäft, dann auch jeden Fall – Hut ab. Es gab also zu jedem Song eine kleine Story und ja, es waren fast durchweg Liebeslieder. Das ist jetzt vielleicht nicht für jeden Mann so ein Fall, zum Beispiel für meinen. Er war relativ schnell fertig damit und wartete darauf, dass endlich Schluss war. Immerhin gab es am Ende auch noch das ein oder andere Schmankerl für ihn. So gab es ein Cover von „Valerie“ zusammen mit dem Sänger der Vorband Her, die er extrem gut fand. Aber auch die rührende Liebeserklärung an alle Väter „Oft gefragt“ ließ ihn und mich natürlich auch, nicht kalt. Mit der Zugabe „Nur nicht aus Liebe weinen“ schickten mich die Jungs direkt nach Köln, meine Herzheimat. Für mich ein gelungener Abschied.

Promi-Babybauch-Battle

Wer mir auf Instagram folgt dürfte schon wissen mit wem ich den Bauchvergleich angetreten habe. Die liebe Melanie Müller (Ex-Dschungelkönigin) kam nach Dresden um sich ihren Kinderwagen abzuholen. Da das ausgesuchte Model von der Firma kommt, für die ich auch arbeite waren wir natürlich dabei. Immerhin würde Melanie den Wagen zum ersten Mal in echt sehen. Sie kam zusammen mit ihrer Mutter aus Leipzig in ihrem Baustellen-Auto und ist auch noch selbst gefahren. Aber gut, was soll ich sagen, auf unserem geminsamen Bauchbild sieht es eher so aus, als wäre ich nur zwei Wochen später dran mit der Entbindung und nicht sie. Also im Bauchvergleich gehe ich wohl, gehen wir nach der Größe, als Siegerin hervor. Ob das jetzt immer so schön ist, ist ja eine andere Frage 😉

Und da micht doch einige fragten wie sie so ist. Sie ist eine sehr authentische Person und absolut freundlich. Von Starallüren kann keine Rede sein, denn sie ist auf dem Boden geblieben. Schade dass sie im Internet so viele Hasskommentare bekommt, einfach nur auf Grund der Tatsache dass sie auch so ehrlich und offen mit ihrem Weg umgeht. Unabhängig davon dass es auch nicht meiner wäre, hat niemand das Recht so bösartig über sie zu urteilen.

Dickbäuchig unterwegs in Köln

Eine vorerst letzte länger Reise habe ich im September nochmal angetreten. Es hat sich angeboten, dass ich mit meiner Chefin zusammen nach Köln fahren konnte, da sie dort zur Messe „Kind & Jugend“ musste. Da konnte ich gleich ein wenig Arbeit mit dem angenehmen verknüpfen, denn auch ich schaute mich auf der Messe um . Allen voran natürlich am Stand von Bebecar. Das ist ein portugiesischer Kinderwagen-Hersteller und für dessen Deutschland-Distributorin arbeite ich. Dazu wird es auf dem Blog übrigens bald mehr Infos geben, denn ich habe mir einen Kinderwagen natürlich einen Kinderwagen von dort ausgesucht.
Nach der Messe besuchte ich noch eine Freundin in Köln, bevor es schließlich nach Bonn weiterging, zu meiner lieben Ina. Wer meinen Blog kennt, hat ihren Namen schon einmal gelesen und dieses Mal gibt es sogar ein kleines Foto von ihr hier 🙂


Ina hat übrigens auch einen wunderschönen Blog, den ihr euch unbedingt mal anschauen solltet.

Geburtsvorbereitungskurs für Runaways

Da meine erste Schwangerschaft und Geburt bereits sechs Jahre zurück liegt, habe ich mich entschieden, noch einmal einen Kurs zu belegen. Die Idee war eigentlich einen „Fortgeschrittenen“-Kurs zu finden, aber im fraglichen Zeitraum fand keiner statt. So habe ich mich bei einem normalen Kurs angemeldet, wenngleich es mich störte, dass ich dort nicht offen reden werde können. Dazu muss ich sagen, dass die Geburt von Lasse bis auf die letzte halbe Stunde „okay“ war. Das Finale war allerdings ziemlich traumatisch und beängstigt mich ein wenig im Hinblick auf die nächste Geburt. Ich möchte das hier nicht weiter ausführen, sondern eventuell ebenfalls mal extra verbloggen. Dann mit Warnhinweisen für Erstgebärende 🙂 Um aber nochmal kurz auf den Kurs zurückzukommen, er hat mich trotzdem wein Stück weiter gebracht und ich fühle mich ganz gut vorbereitet.

In der Theorie schaut’s ganz einfach aus 🙂

Schwangerschaftswochen im September im Vergleich

Nachdem im letzten Monat eine regelrechte Bauch-Explosion stattfand, legte das Wachstum im September ein kleines Päuschen ein.  Insgesamt ist der Bauch in vier Wochen nur einen Zentimeter gewachsen. Das tat der Mama-Seele total gut, denn die Kommentare über den „riesigen Bauch“ sind mittlerweile kaum auszuhalten. Wenn ich es schaffe, werde ich dazu auch noch einmal einen Extra-Post verfassen, kann aber sein, das es erst nach der Geburt wird. Mir läuft im Moment etwas die Zeit davon. Und Zeit für ein bisschen Baby-Vorbereitung muss ja auch noch bleiben.

29. SSW vs. 32. SSW (im Bild andersherum)

 

gebloggt: Im letzten Monat habe ich neben dem obligatorischen Monatsrückblick auch endlich den vierten Schwangerschaftsmonat verbloggt. Ja ich hänge immernoch ganz schön hinterher und so langsam wollt ihr ja sicher auch mal wissen, was da eigentlich in meinem Bauch heranwächst. Das möchte ich im übernächsten Schwangerschaftsmonat verraten, denn da habe ich es auch erfahren.

geshootet: Mit meiner lieben Isabell von Photographie – about LIFE habe ich zuckersüße Fotos zusammen mit dem kleinen Schweden gemacht. Wir haben im September nochmal einen schönen Tag mit bestem goldenen Herbstlicht erwischt. Da ich so begeistert bin, gibt es hier einen kleinen Vorgeschmack.

ge’netflix’ed: Ehrlich gesagt, ich weiß es gar nicht mehr so genau. Was vermutlich ein bisschen daran liegt, dass ich einiges angefangen habe, aber nichts so richtig überzeugt hatte. Und leider ganz vorn dabei – “ The Defenders“. Es hat sich ja schon abgezeichnet, dass die einzelnen Serien-Nachkömmlinge wie „Luke Cage“ und „The Iron Fist“ nicht mehr wirklich an die noch großartige erste Staffel von „Daredevil“ und „Jessica Jones“ anknüpfen konnte, aber dass es so schlimm sein würde, das hatte ich nicht vermutet. Also ich habe mich durch die Staffel gequält, weil ich eben doch wissen wollte wie es am Ende ausgeht, aber dafür musste ich echt viele bescheuerte Dialoge über mich ergehen lassen. Also das ist irgendwie das Hauptproblem dieser Marvel-Serien. Da wird gequatscht und gelabert und gesülzt, das sich die Balken biegen. Es ist eigentlich kaum auszuhalten. Aber wer die Marvels mag, und dann auch noch so wie ich, extra die ganzen anderen Serien schon geschaut hat, der sollte sich das reinziehen. Es gibt stellenweise Entschädigungen 🙂 Zum Beispiel dank der wunderbaren Sigourney Weaver, aber auch der hübsch anzuschauenden Schauspieler.

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