Und wieder einmal ist Verlass auf mich und ich liefere den Monatsrückblick weit über die Mitte des Folgemonats hinaus. Aber man sagt ja immer so schön, „besser spät als nie“. Und wer jetzt schon mit den Füßen scharrte und auf meine äußerst spannende Monatszusammenfassung wartete, der bekommt noch ein kleines Schmankerl von mir oben drauf.  Ich habe mir nämlich eine neue Kategorie ausgedacht, die mit denen ich die Netflix-Fans unter euch vielleicht ein wenig beglücke. Als absoluter Suchti schaffe ich in einem Monat nämlich immer einige Serien und davon werde ich euch ab sofort berichten. Natürlich komplett ohne Spoiler, erhaltet ihr von mir meine Serientipps.

gemacht: Die Osterfeiertage habe ich wie jedes Jahr genutzt um mit meiner Familie über ein paar Haltepunkte in Nordrhein-Westfalen nach Holland zu reisen. Ich schreibe es glaube ich in jedem Blogpost, den ich schon zu Holland verfasst habe, dass ich die Niederlanden liebe. Ich mag dort einfach das Leben, ich würde sofort dorthin auswandern. Unser Ferienhäuschen lag wieder im Ort Wissenkerke, der eher etwas ruhiger ist und nicht zu überlaufen, was daran liegen mag, dass es dort keinen direkten Badestrand gibt. Das hat uns aber noch nie gestört, denn wir fahren gern zu den verschiedenen Stränden die Zeeland zu bieten hat. Dieses Mal sind wir sogar zu einem Strand gefahren, der ziemlich weit weg von unserem Teil der Insel war, weil es dort nämlich ein besonderes Spektakel gab. Den Tipp dafür gab uns unsere Vermieterin und ich bin sehr dankbar dafür. Denn so konnten wir einer Seehund-Freilassung beiwohnen. In Stellendam gibt es nämlich eine Auffangstation für verletzte und kranke Seehunde. Diese werden dann liebevoll aufgepäppelt und später von einem Paten wieder zurück ins Meer gelassen. Wer sich für die Organisation interessiert, findet bei Aseal alle Infos und Termine für die Freilassungen.

Im April fand außerdem mal wieder ein Bloggertreffen statt. Waren wir am Anfang noch eine recht übersichtliche Zahl von Teilnehmern, so ist es dieses Mal mit mehr als 70 Bloggern absolut explodiert. Wo es dieses Mal hin ging und wie genau es war, habe ich bereits verbloggt (hier ist der Link).

gebloggt: Im April habe ich für den Blog viele Dinge organisiert, weshalb ich auch nur zwei Blogposts verfassen konnte. Einer davon war schon der Monatsrückblick für den März, was dann ja eigentlich nicht richtig zählt. In dem anderen Beitrag habe ich das schwedische Modelabel Me&I vorgestellt. Diese relativ neue Marke setzt auf faire Kleidung, welche in kleinen Fabriken in der Türkei und Portugal produziert wird.

gelaufen: Im April war leider nicht viel drin. Ich kämpfe seit Wochen mit fiesem Husten und dann auch in Verbindung mit scherzenden Nebenhöhlen ohne besonders viel Schnupfen dabei zu haben. Deshalb musste ich einen Gang zurückschalten und habe im April nur wenige Kilometer gemacht. Der Oberelbemarathon musste dann leider auch dran glauben 🙁

ge’netflix’ed: Im April habe ich mir die dritte und vierte Staffel der Serie „The Killing“ reingezogen. Ich war schon von der ersten und zweiten Staffel total begeistert und in den folgenden gab es nur einen kleinen Wermutstropfen. Denn die deutsche Synchronstimme der Ermittlerin war plötzlich eine andere und das hat mich anfangs extrem gestört. Denn so war die ganze Person plötzlich nicht mehr die selbe. Ich kann aber Entwarnung geben, man gewöhnt sich im Laufe der Folgen daran und vergisst es auch fast wieder. Deshalb: wer auf schwedische Krimis steht, der sollte sich unbedingt diese Serie anschauen. Ich war extrem schnell dabei und habe mir so manche Nacht damit um die Ohren geschlagen. Und nach dem Krimi folgte für mich die vieldiskutierte Serie „Tote Mädchen lügen nicht“. Normalerweise hätte ich die für mich zusehr nach Teenie aussehende Serie nie angeschaut, aber nachdem ich soviel davon gelesen habe, bin ich doch neugierig geworden. Und ich kann nur sagen, ich habe sie förmlich verschlungen. Die Serie ist extrem spannend und mitreißend. Natürlich auch schockierend und traurig, weil man, obwohl man es ja von Anfang an besser weiß, mit der Protagonistin Hannah Baker mitfiebert und hofft. Hofft auf ein anderes Ende, als dass, was uns der Titel ja eigentlich schon verrät. Außerdem liebe ich die Schauspielerin Kate Walsh, die Private-Practice-Fans kennen dürften, welche die Rolle der Mutter übernahm. Deshalb gibt es auch für diese Serie von mir fünf Sterne, um mal im Netflix-Stil zu bewerten 🙂 Ich denke mit diesen Tipps sind eure Abende für den Mai und Juni gerettet, oder?

Viel Spaß beim Verweilen,
eure Junimama

PS: Ich habe übrigens ganz in echt und wirklich noch nicht die neuen „Gilmore Girls“ Folgen geschaut.