Ja, ich weiß, ich habe schon voll lange nix mehr über mein Abnehm-Programm geschrieben und habe da auch tatsächlich ein schlechtes Gewissen. Und wer jetzt denkt “die hat bestimmt einen Hänger”, der liegt aber sowas von richtig – ähm ja (kleinlaut). Bei mir hopst nämlich die Waage momentan im Halben-Kilo-Takt mal hoch, mal runter. Und momentan heißt das in Zahlen: Ich wiege 59 Kilo. Das ist natürlich immer noch gut und es sind drei Kilo weniger als zum Startzeitpunkt, aber es ist dennoch fünf Kilo entfernt vom Ziel…

Und das, obwohl ich mich die ersten zwei Monate wirklich gut gehalten habe. Süßigkeiten, zum Beispiel den Löffel im Nutellaglas, habe ich mir komplett verkniffen. Und auch alles andere gab es nur in Maßen, und wenn es die Kalorienzufuhr des Tages noch erlaubte. Mittlerweile ist aber die tägliche Nutzung der App MyFitnessPal auch schon eingeschlafen, die benutze ich nur an Tagen, an denen ich Sport gemacht habe und mit Sicherheit in meinem Kalorien-Budget bleibe. An anderen Tagen, an denen ich ‘vermutlich’ über die Strenge schlagen würde, lasse ich es gleich bleiben. DAS IST ÜBERHAUPT NICHT GUT, ich weiß. Daran ‘Schuld’ sind aber auch ein bisschen, die sich jetzt schon länger hinziehenden kleinen Wehwehchen, die mein Sport-Programm empfindlich stören. Erst war es der Knöchel, der schlapp machte, jetzt kämpfe ich mit einem Schnupfen, der irgendwie nicht richtig weg geht. Und damit traue ich mich natürlich auch nicht, die Laufschuhe anzuziehen, weil das absolut gefährlich sein kann. Also komme ich am Tag nur noch auf wenig Bewegung, mal abgesehen von dem bisschen Radfahren. Naja, und dann kommen noch die Komplimente hinzu. Den ersten fällt nun auf, dass man etwas schlanker geworden ist und sprechen das auch aus. Darüber freut man sich so sehr, dass man am gleichen Abend damit belohnt, einmal den Zustand des verwaisten Nutella-Glases genauer zu untersuchen – mit dem Löffel natürlich. Und das ist ÜBERHAUPT AUCH NICHT GUT, ich weiß. Aber diese Durststrecken, ich habe zwei Tage mal nur Orangensaft-Schorle getrunken, da braucht es zwischendurch mal wieder etwas Essen, welches die Glückshormone tanzen lässt – wenigstens kurz mal – weil morgen gehe ich ja wieder voll lange Laufen…. NICHT – denn morgen war ich zu krank…

Hoffen wir auf baldige Besserung und neue Erfolge auf der Waage,

bis bald, eure Junimama

PS: Das heißt natürlich nicht, dass niemand mehr Komplimente bezüglich Abnehm-Erfolgen machen sollte, denn eigentlich sind die Balsam für die disziplinierte Seele. Wenn man danach in ein Loch (voller Nutella 🙂 ) fällt, ist man selber schuld.

IMG_9610Stand vom 30. März 2015
Körpergewicht: 62 Kilo
Bauch: 84 cm
Po: 97,5 cm
Oberschenkel rechts und links: 55cm und 55,5 cm

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Stand vom 1. Juli 2015
Körpergewicht: 59 Kilo
Bauch: 81,5 cm
Po: 93 cm
Oberschenkel rechts und links: 53 cm und 54 cm

Fotos: Katharina Bunk