Hah, endlich habe ich mal eine Blogparade gefunden, bei der ich total gern auch meinen Senf dazugeben möchte. Drauf gebracht hat mich die Quirlimum Sandy, aber die Initiatorin war Frida von 2KindChaos. Also wer gern mehr #muddistyles sehen will, darf sich da gern ein bisserl durchklicken – ABER natürlich erst, nachdem ihr meinen begutachtet habt.

Tja und irgendwie ist die kleine fashionbloggende Muddi beim Thema Style auch echt etwas peinlich berührt. Zeige ich euch doch ziemlich häufig in tollen Bildern, was ich so trage – mein #muddistyle eben. Aber Hand aufs Herz, das ist natürlich nicht die (ganze) Wahrheit. Klar mache ich mich gern hübsch, wenn es mal einen Anlass gibt, aber besonders häufig ist das leider nicht. Die meiste Zeit arbeite ich von zu Hause aus und da schäme ich mich sogar manchmal, dem Postboten die Tür zu öffnen. Wenn ich einen guten Tag habe, dann habe ich eine Frisur… aber das ist dann schon das Bemerkenswerteste an mir. Sonst glänze ich mit extrem ausgeleierten Joggingbuxen und Fleeceoberteilen in Schweinchenrosa. Ist halt bequem – und verzeiht auch mal kleinere Gewichtsschwankungen.
Und ich muss ja schließlich auch niemandem mehr gefallen – außer mir. Und da bin ich echt tolerant mit mir geworden. Es ist mir egal wie ich aussehe, und das auch immer häufiger in der Öffentlichkeit. Das wäre mir in meiner Jugend (oh mein Gott, das klingt als wäre ich steinalt), nie passiert. Ich habe mit circa 14 Jahren angefangen mir reichlich Farbe ins Gesicht zu schmieren, und damit erst vor ein paar Jahren – lasst mich überlegen – dass könnte in etwa mit dem Mutter-geworden-sein einhergegangen sein. Früher wäre es undenkbar gewesen, ohne Augenbrauen (sehr blond und demnach nicht sichtbar) oder Wimpern (gleiches Problem wie mit den Brauen) auf die Straße zu gehen – heute passiert das fast täglich. Da guckt mich sogar manchmal der Mann verwirrt an – so nude – ist nicht immer schön – vorallem nicht, wenn sich die ersten Falten im Gesicht breit machen. Aber – es ist nicht wichtig – nicht mehr. Und sind wir doch mal ehrlich, ich habe auch einfach keine Zeit mehr für diesen Scheiß!

Diese neue Natürlichkeit hat aber natürlich auch ihre Vorteile. Denn wenn ich immer gleich Scheiße aussehe, habe ich absolutes Potenzial nach oben und kann mit wenig Aufwand schon richtig überraschen. Seit circa zwei Jahren bin ich zum Beispiel auf den Lippenstift gekommen, vorher setzte ich ausschließlich auf rosé-Labello, und in Kombination mit einem leichten Tages-Make-up sieht man gleich hübsch aus. Meine langen Haare habe ich fast immer zu einem seitlichen, geflochtenen Zopf gebunden, welcher wahlweise zu einem Knoten zusammen gewurschtelt wird. Dazu trage ich gern Skinny-Jeans mit dünnem Pulli oder Bluse (vorne in die Hose gewurschtelt, damit die Körperlinie definiert ist) und dazu gern Stiefel oder Sneaker.
Aber ich liebe auch Kleidchen mit Strickjacken – ein unkomplizierter Zwiebellook, der immer geht. Als Mama, aber auch in meinem Job als Fotografin garantieren mir beide Looks Beweglichkeit und ich kann mich auch mal in den Dreck schmeißen um eine besondere Einstellung zu fotografieren (oder das Kind zu bespaßen).

Und hier kommt die Wahrheit in privaten Bildern.
viel Spaß beim Verweilen,
eure Junimama

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Bei der Arbeit im Kleidchen…

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Privat am liebsten in Skinny-Jeans und Blümchen-Pulli.

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Aufgemotzt mit bisschen Farbe für den Weihnachtsbaum…

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Aufwendige Flechtfrisuren taugen besonders an Tagen, an denen man eigentlich Haare waschen müsste…

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Hallo Herr Postbote 🙂