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Ich habe euch ja nun echt lange auf die Folter gespannt. Und da ich ja jetzt (in echt) auch schon so kurz vorm Ziel bin, möchte ich euch nun gern verraten ob der Schwede einen Bruder oder eine Schwester bekommt. Ein kleines Momentchen für das Outing habt ihr aber sicher noch, oder?

Der sechste Monat (21 – 24 SSW) – Schwangerschafts-Fakten

Körperliche Veränderungen: Der Bauch wächst weiter und das merke ich nicht nur am eigenen Leib, nein ich werde auch ständig darauf angesprochen, beziehungsweise darauf hingewiesen. Deshalb habe ich im sechsten Monat angefangen, wöchentlich Babybauchfotos zu machen. Somit kann ich das Wachstum in Bilder festhalten. Und wenn ich mir das hier so auf dem Bild anschaue, dann finde ich es überhaupt nicht groß für diesen Zeitpunkt, oder?

Bauch in der 25. SSW (24 + 2) mit 101 cm Bauchumfang

Tatsächlich nicht so schön ist eine Veränderung auf die ich gut und gern verzichten könnte und die heißt Wassereinlagerungen. Was kriegt man davon für hässliche Schweinchen-Füße? Das ist ja übel. Und auch wie es in den Füßen schwabbelt, wenn man zum Beispiel mit dem Fahrrad über Kopfsteinpflaster fährt, das ist wirklich ein bisschen fies. Zu den Füßen kommen leider auch die Finger. Da  bekam ich plötzlich morgens so ein kribbeln drin und meine sonst sehr schlanken Finger sahen aufgedunsen aus. Hinzu kommt dass dieses Kribbeln total unangenehm war. Das ganze nennt sich im Fachjargon „Karpaltunnelsyndrom“.  Weil das alles im Sommer ziemlich normal zu sein scheint, aber trotzdem kein Mensch braucht, habe ich von meiner Frauenärztin Physio verschrieben bekommen.
Das hatte ich übrigens bei meiner ersten Schwangerschaft überhaupt nicht, das Wasser in den Füßen schon, aber nur die letzten drei Wochen vor der Geburt und nicht schon im sechsten Monat. Mag aber wirklich an den hochsommerlichen Temperaturen liegen. Die Hoffnung, dass es wieder weg geht, stirbt also zuletzt.

Bauchumfang: 101 cm (Start muss ungefähr bei 80 cm gewesen sein)
Gewicht:
71,4 Kilo (plus 3,6 Kilo in einem Monat) Zunahme gesamt 12,4 Kilo (immernoch ohweija)

Schwangerschaftsgefühl:  Nachdem ich ja im letzten Monat nur an Äußerlichkeiten herumgemosert habe, habe ich mit dem sechsten Monat ein eher innerliches Problem dazu geschenkt bekommen – nennt sich Sodbrennen. Gehört ebenfalls auf die Liste, Dinge, die kein Mensch braucht, weil es teilweise für schlaflose Nächte sorgt. Im Moment half mir noch der nächtliche Gang zum Kühlschrank verbunden mit einem großen Schluck kalter Milch. Heute weiß ich ja schon, dass dieses Sodbrennen nur der Anfang war… nennen wir es Stufe 1 🙁

Boy or Girl – Das Outing

Ich erzählte ja bereits, dass das Baby beim letzten Screening nicht wirklich ultraschallgünstig lag. Es gab dann aber den Moment, wo die Ärztin das Bild einfrieren konnte und sich zunächst mal dem Schweden zuwandt. Sie wollte von ihm wissen, was er sich für ein Geschwisterchen wünscht. Der wünscht sich natürlich ein kleines Brüderchen, denn der kann dann super mit seinem Lego spielen. Für eine Schwester müsste er ja ganz viel neues Spielzeug besorgen – absolut unpraktisch. Und deren Meinung waren der Mann und ich auch. Nach sechs Jahren mit einem kleinen Jungen, kennt man einfach die Vorzüge und ich trauere dem Mädchen, was ich mir damals gewünscht habe, überhaupt nicht mehr hinterher. Vom Gefühl her war ich auch von Anfang an voll und ganz auf einen Jungen eingestellt, da alles ziemlich ähnlich war, wie beim Schweden. Keine Übelkeit, der Bauch geht spitz nach vorn, ganz klare Kiste. Die Ärztin machte es noch einen kurzen Moment spannend und dann eröffnete sie unserem kleinen Mann dass sich die meisten großen Brüder einen kleinen wünschen, sie ihn aber enttäuschen müsste. Ich so gedacht: „Was?“ Ich sah die Gesichtszüge des Schweden entgleisen. Die Ärztin war aber darauf vorbereitet und schwärmte ihm vor, wie toll es sein würde eine kleine Schwester zu haben. Wie sie immer zu ihm aufschauen würde und da erhellte sich sein Gesicht auch schon wieder. Um nicht zu sagen, er strahlte. Und das Strahlen und die Vorfreude sind auch bis heute geblieben. Ein kleiner Bruder ist kein Thema mehr gewesen, seitdem.

Und natürlich haben auch der Mann und ich uns so langsam daran gewöhnt, dass wir uns nun komplett umstellen müssen und alles nochmal neuer sein wird. Wir werden also eine Tochter haben – unglaublich – immer noch ein bisschen…

Ein kleines „Frauenzimmer“ wird in Zukunft unsere Welt auf den Kopf stellen

Übrigens: Ich musste mir das Geschlecht natürlich beim nächsten Arzttermin noch einmal bestätigen lassen, denn das Screening war mir zu unsicher, da sie ja nicht so optimal lag. Aber es hat sich nichts geändert. Und ich kann endlich mit dem Babyshopping beginnen 🙂

Schwangerschaftstagebuch in Monaten: Alle bisherigen Beiträge

5. Schwangerschaftsmonat: Ringelröteln in the House
4. Schwangerschaftsmonat: Ängste, ein großer Bruder und ein komischer Bauch
3. Schwangerschaftsmonat: Nackenfaltenmessung: Ja oder Nein?

Zweite Schwangerschaft: Der erste und zweite Monat
Ein kleines Wunder

Viel Spaß beim Verweilen,
eure Junimama

Kleid: ASOS.DE Maternity

Strohballen-Fotos: Katharina Bunk

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