Da hat man sich ja auf etwas eingelassen, wenn man mit einem kleinen Klick im sozialen Netzwerk, plötzlich all seinen Freunden mitteilt, dass man (mit der großen Fresse) an der 30 Tage Plank Challenge teilnimmt. Hat man das aber nun einmal (blöderweise) gemacht, muss man da auch irgendwie durch. Planken? Mach ich mit links und rechts 🙂 Ist doch nur ein bisserl ungemütlich ausruhen, oder?

Ha, und am Starttag, dem 1. Februar, hätte ich schon fast verkackt. An so’nem Familiensonntag lässt sich so ein erster Planking-Versuch nämlich gar nicht so leicht einbauen. Gut, dass ich “nur” 20 Sekunden ran musste und das so zwischen Kartoffeln schälen und Abendbrot schnell und unauffällig erledigen konnte. Im Wohnzimmer habe ich ersteinmal die Stellung geprobt und dann ging es auch schon los. Bei Sekunde fünf, dachte ich “och, iss ja gar nix”. Bei Sekunde zehn, erinnerte ich mich daran “Atmen nicht vergessen” und ab danach fand ich, dass so 20 Sekunden ganz schön lang sind für den ersten Tag 😉

Am Tag zwei fiel es mir schon leichter durchzuhalten. Ich war gleich so übermütig, dass ich noch ein Selfie davon machen wollte. Da ich mit dem Iphone die Zeit messe, lässt es sich momentan noch nicht beides gleichzeitig machen. Also kniff ich die Popacken zusammen, warf mich in die beste Plankstellung und versuchte dabei ein Bild zu machen. Mit Gesicht – unmöglich, das sieht zu knispelig aus – halten und knipsen geht nicht – also ohne. Aaaaber: Huch, da wollten zwei mit aufs Bild?! Mist, so ging das auch nicht. Am Pulli gezerrt und auch das Hemdchen etwas hochgezogen. Plankstellung zum Dritten. Sah gut aus! Aber was war das? Mit diesem Bild hätte ich ja mein echtes Chaos-Leben veröffentlicht – im Hintergrund lag einfach zuviel Zeugs rum. Okay, schnell alles unters Sofa geschoben (Nein, das mache ich sonst NIE) und ein viertes Mal (Jetzt tat es schon weh) in die Plankhaltung gegangen. Irgendwie das Foto hinbekommen und fertig. Was ein Aufwand! Die, die sich diese Plank Challenge ausgedacht haben, wussten bestimmt, dass man durch die ein oder andere Aktion zu ein paar mehr Planks kommt, als verordnet 🙂

Am Tag drei stand die erste Steigerung auf dem Plan. 30 Sekunden. Und es machte sich ein erster leichter Schmerz in der Bauchgegend bemerkbar. Immerhin mache ich dann anscheinend alles richtig. Ab diesem Tag stieg auch der Mann mit ein, der vorher dank Krankheit nicht dazu genötigt wurde. Der vierte Tag schmerzte in jeglicher Hinsicht. Die 30 Sekunden fielen mir deutlich schwerer als am Vortag und die Bauchgegend (sollten da wirklich Muskeln sein?) schmerzte noch immer. Keine guten Aussichten für Tag fünf, an dem erstmalig 40 Sekunden Planking angesagt waren. Aber, siehe da, über Nacht geschah ein Wunder. Der Schmerz verzog sich, und ich konnte die Zeit gut halten. Da der Mann erst am Abend zu seiner Ration kommt, hab ich sogar (ich Tier) noch einmal mitgemacht. So habe ich mir meine Pause heute redlich verdient 🙂

Und ihr so?

Viel Spaß beim Verweilen,

wünscht eure Junimama <3

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Der Trainingsplan

Foto: Happy Challenges

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Mit Gesicht ist doof!

Der schicke Pullover ist übrigens von Stadtkind Potsdam.

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Dicke Finger im Weg!

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Huch, nicht aufgeräumt!

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Noch einen schönen Instagram-Filter drauf und dann kann man das so zeigen.